UNNÖTIGES UND NÖTIGES MIT KIND

Nun wir haben in den letzten 16 Monaten gelernt, dass man nie wirklich vorbereitet ist als Eltern Aber versuchen darf man es immer. Und damit ihr euch vielleicht ein paar Dinge sparen und andere schon mal besorgen könnt. Teile ich gerne unsere Liste an «Dinge das wir hatten, aber nicht brauchten» und «Dingen die wir gut hätten brauchen können».

UNNÖTIGES

Die Babybadewanne

Wir durften eine ausleihen und das war super so. Denn ganz ehrlich: wir haben sie ca. 4 mal benötigt. Bald haben wir rausgefunden, dass es einfacher ist, mit unserem Sohn zusammen in die Badewanne zu steigen. Und für alle anderen Fälle tut es auch ein Wäschekorb (diese Plastik-Wäsche-Dinger).

Kratzhandschuhe für Neugeborene

Auch da habe ich welche gekauft, bevor unser Kleiner auf der Welt war. Aber unser Sommerkind hatte sonst schon immer zu heiss und die Nägelchen waren noch so weich, dass wir uns da keine Sorgen machen mussten. Wenn es aber nötig ist – unbedingt – aber vielleicht erst dann kaufen…unsere wären noch zu haben.

warme Strampler für Sommerkinder

Ach ja, im Spital und auch kurz danach hiess es immer, den Kleinen ja nicht zu leicht anzuziehen. Es war aber nun mal einfach 30° heiss in dem Sommer und wenn der süsse kleine Mann auf unserem Bauch einschlief waren wir beide patschnass danach. Darum – kauft nicht zu viele Kleider schon vor der Geburt. Unsere warmen Strampler sind alle vom Kasten direkt in den Keller gewandert. Habt am besten ein paar Basics da, und lasst euch den Rest schenken oder holt es wenn ihr es braucht.

Tischchen zum Essen im Bett während des Wochenbetts

Vielleicht hatte ich da eine etwas zu romantische Vorstellung vom Wochenbett. Und aus diesem Grund habe ich mir vor der Geburt in der Ikea so ein Tischchen für ins Bett gekauft. In meiner Vorstellung würde mir dann mein Mann darauf den «Zmorgen» ans Bett bringen. Aber irgendwie war einfach alles anders. Ich war froh auch mal den Platz zu wechseln, hatte eh nur Augen für den Kleinen und irgendwie kam ich gar nicht zum Essen.
Aber vielleicht hat sich die Investition für den nächsten Muttertag gelohnt 🙂

NÖTIGES

Schwimmwindeln

Ich war ja der Meinung, dass unser Sohn nackt baden kann, vor allem wenn er ja noch so klein ist und wir sowieso noch nicht ins Schwimmbad gehen. Bis er das erste Mal als wir gemeinsam badeten, er war gerade mal 7 Tage alt – mir auf dem Bauch k***. Ja, seitdem trägt er öfters Schwimmwindeln, darf aber auch mal ohne Plantschen, solange er dann nicht auf mir drauf sitzt 🙂

Grosse Mulltücher

Eine der besten Erfindungen überhaupt. Die grossen «Nuschis» sind super um Babys zu pucken (wie man das richtig macht findet ihr im Internet – auch Vor- & Nachteile dazu), aber auch bei allen anderen Lebenslagen in die ihr vielleicht mit Baby gelangt, helfen sie aus. Beim Stillen. Wenn alle in den Kinderwagen schauen wollen, aber das Baby doch schlafen sollte (Wichtig: auf den Seiten offen lassen, sonst kann es einen Hitzestau geben). Nach dem Stillen, weil oft noch was raus kommt. Beim Wickeln unterwegs. Bei Freunden um den Boden, das Sofa oder das Bett zu schonen. Immer und Überall. Übrigens gibt es total tolle Mulltücher bei www.boobookids.ch schaut rein und rüstet euch aus.

Still-App (Baby Tracker)

Für mich mit meiner postnatalen Vergesslichkeit war diese App die Rettung. Wann habe ich gestillt, wie lange, welche Brust war jetzt schon wieder das nächste Mal dran…usw. All das und vieles mehr kannst du in der App eintragen. Ideal wenn dir deine Hebamme dann diese Fragen stellt, wie: «wann haben Sie denn das letzte Mal gestillt und wie lange ging das?» oder: «ist die Verdauung normal beim Baby» – diese Fragen, bei denen ich (vor der App) nie eine passende Antwort hatte.

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